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Waffensammlung „Schwarzburger Zeughaus“

Abschlussbericht

Henkel, Jens

Jahr: 2012

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Beschreibung:
Die auf der Heidecksburg seit 1940 magazinierte Waffensammlung ist die einzig erhaltene fürstliche Zeughaussammlung in Ostdeutschland. Sie umfasst einen seit dem 15. Jahrhundert gewachsenen Bestand von 4 000 Waffen und Ausrüstungsgegenständen des schwarzburgischen Militärs, der durch Prunkwaffen aus fürstlichen Besitz ergänzt wurde. Lediglich 300 Objekte können seit 1962 in einer Ausstellung auf der Rudolstädter Heidecksburg gezeigt werden, der überwiegende Teil ist magaziniert und konnte bis 2011 weder restauriert noch öffentlich präsentiert werden.
Somit ergab sich als Zielstellung die Gesamtsanierung bzw. Restaurierung dieses außerordentlich wertvollen Magazinbestandes, um eine für 2015 geplante Wiedereinrichtung des 1940 zerstörten Zeughauses in Schwarzburg zu ermöglichen. Das KUR-Projekt ermöglichte zwischen 2008 und 2011 mit Mitteln in Höhe von 100 000,00 € diese umfangreiche Arbeit.
Die Ergebnisse des Projektes stellen einen grundsätzlichen Meilenstein in der Planung zur Wiedereinrichtung des Zeughauses dar. Erst durch diese Maßnahme war es möglich, über eine Rekonstruktion der historisch überlieferten Präsentationsform – in einer ansonsten leeren Bauhülle – nachzudenken. Jetzt scheint eine Realisierung möglich, das neue Museum könnte ab 2015 eine neue Attraktion der deutschen Museumslandschaft werden, da es nachweislich in Deutschland kein weiteres Zeughausgebäude gibt, das in seiner historisch überlieferten Ausstattung rekonstruiert werden könnte.

Zitation:
Henkel, Jens:
Waffensammlung „Schwarzburger Zeughaus“. Abschlussbericht. Thüringer Landesmuseum Heidecksburg 2012
doi:10.5165/hawk-hhg/epublication/49