Hochschularbeit

Maja Schwarze: Eine Pendule mit Boulle-Marketerie aus dem Kloster Isenhagen. Technologische Untersuchungen und Behandlungskonzept. Zurück

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Zusammenfassung: Die Pendule IS Bf 3 aus dem Kloster Isenhagen stellt ein repräsentatives Objekt mit Boulle- Marketerie um 1720-1750 dar. Es zeigt Alterungs- und Schadensphänomene sowie historische Überarbeitungen. Mit dem Zweck der Konzepterstellung, wurde die Pendule wissenschaftlich untersucht. Dabei konnte der Schichtaufbau der Marketerie gezeigt, eine Verteilung verschiedenster Materialien (Holzarten, Kaschierungsmaterialien) festgehalten und die Zusammensetzung der Untermalung festgestellt werden. Weitere Analysen beschäftigten sich mit der
Proteinherkunft der Bindemittel und der verwendeten Metalllegierungen. Die technologische Untersuchung diente als Grundlage für ein objektgerechtes Konzept zur Konservierung und Restaurierung. Empfohlene Materialien wurden in verschiedenen Versuchen ausprobiert und auf ihre Eignung hin untersucht. Abschließend wurde eine Proberestaurierung durchgeführt. Ziele der Konservierung waren unter anderem der Patinaerhalt, die Festigung der Marketerie und die Oberflächenreinigung.

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Schlagworte: Boulle, Schildpatt, Messing, naturwissenschaftliche Analysen, Isenhagen, Pendule
Inhalt: 1. Einleitung
2. Objektidentifikation
2.1 Kurzbeschreibung des Objektes
3. Kontextanalyse
3.1 Aktueller Forschungsstand zu Pendulen mit
Boulle-Marketerie
3.2 Kunst- und Kulturhistorische Einordnung
3.3 Vergleichsobjekte
3.4 Aktuelle Aufbewahrung
3.5 Rekonstruierte Objekt- und
Restaurierungsgeschichte
4. Objektanalyse
4.1 Konstruktion und Gestaltung des hölzernen
Trägers
4.2 Konstruktion und Gestaltung der Marketerie
4.2.1 Untersuchter Schichtenaufbau
4.2.2 Verwendete Materialien
4.3 Frühere Überarbeitungen
4.4 Zustand und Erscheinungsbild
4.4.1 Konstruktion und Statik
4.4.2 Marketerie
4.4.3 Messingguss
4.4.4 Uhrwerk und Zifferblatt
4.5 Zusammenfassung mit Hinblick auf
Schadensursachen
5. Konzeptentwicklung
5.1 Maßnahmenkatalog (Überblick)
5.2 Geplante Maßnahmen und deren konzipierte
Durchführung
5.2.1 Erhaltung der Messingpatina
5.2.2 Festigung der Gehäusekonstruktion
5.2.3 Festigung der Marketerie
5.2.4 Festigung der Messingbleche und -leisten
5.2.5 Oberflächenreinigung
5.2.6 Ästhetische Maßnahmen
5.2.7 Oberflächenüberzüge
5.2.8 Befestigungen der Gussteile
5.2.9 Optionale Ergänzung von Fehlstellen
5.3 Zur Restaurierung empfohlene Materialien und
Bezugsquellen
5.4 Empfehlungen für die Aufbewahrung und Nutzung
6. Musterrestaurierung
6.1 Festigung
6.2 Reinigung
6.3 Beurteilung der durchgeführten Maßnahmen
7. Literaturverzeichnis
8. Abbildungsverzeichnis
9. Anhang

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weitere Angaben:
  • Hochschule: HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen
  • Art der Arbeit:  Masterarbeit
  • Erstprüfer/in:  Prof. Dr. G. Maierbacher-Legl
  • Zweitprüfer/in:  M. Frhr. v. Boeselager
  • Abgabedatum:  2013
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  194
  • Abbildungen:  150
 
Kontakt:
 
Maja Schwarze
majaschwarze@[Diesen Teil loeschen]gmx.de

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