Hochschularbeit

Dana Weinberg: Die Wandmalereien in der Liboriuskapelle zu Creuzburg a.d. Werra. Probleme der Bestandspflege an einer mehrfach konservierten Wandmalerei Zurück
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Zusammenfassung: Die spätmittelalterlichen Wandmalereien sind seit ihrer Freilegung (1933) mehrmals konserviert und restauriert worden. Trotzdem sind sie heute kaum mehr erkennbar. Die Öffentlichkeit behauptet, sie würden zunehmend verfallen.
Diese Problematik sollte untersucht und ein Konzept für den weiteren Umgang entwickelt werden.
Wie bei der Aufarbeitung der Restaurierungsgeschichte bereits zu vermuten und anhand eines multitemporären Vergleiches von Fotografien sowie naturwissenschaftlicher Untersuchungen zu belegen war, liegen die Ursachen für den heutigen Zustand in den angewandten Konservierungsmaterialien. Ein Fortschreiten des Verfalls und eine akute Gefährdung sind jedoch auszuschließen. Die beste Erhaltungsmöglichkeit der dennoch fragilen Malereien stellt die Bestandspflege in Form der Objektbetreuung, der regelmäßigen Zustandserfassung und notwendiger Sicherungsmaßnahmen dar. Die Pflege ist die schonendste Methode der Denkmalpflege, wird für Wandmalereien jedoch kaum praktiziert. Dabei ist diese gerade für kunsthistorisch und regional bedeutende Objekte, wie die Ausmalung der Liboriuskapelle, von zukunftsweisender Bedeutung.

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Schlagworte: Wandmalerei, Bestandspflege, Bestandssicherung, multitemporärer Vergleich, Zustandserfassung
weitere Angaben:
  • Hochschule: Fachhochschule Potsdam
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Werner Koch
  • Zweitprüfer:  Dipl.-Rest. Gydha Metzner
  • Abgabedatum:  2001
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  101
  • Abbildungen:  35
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