Hochschularbeit

Nina Eckardt: Kontaminiert? Die Bedeutung der Erhaltungszustände von ethnologischen Sammlungsbeständen in der Provenienzforschung sowie in Hinblick auf potentielle Restitution am Bespiel einer Colon-Figur des Niedersächsischen Landesmuseums Zurück
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Zusammenfassung: Die Restitution kolonial verbrachter Objekte und Sammlungen ist seit einigen Jahren ein vieldiskutiertes Thema in Wissenschaft, Zeitungen und sozialen Medien. Der adäquate Umgang der Museen mit diesen Sammlungen wird dabei von verschiedenen Gruppen hinterfragt. Als Antwort auf die Kritik wurden spezifische Leitfäden zum Umgang mit kolonialen Sammlungen von den Dachverbänden verfasst. Im Vordergrund stehen derzeit die Aufarbeitung der Sammlungen, die Provenienzfor-schung und der Dialog mit den Herkunftsgesellschaften. Diese Leitfäden nehmen nahezu keinen Bezug auf den praktischen Umgang mit diesen Objekten. Bekannte Problematiken, wie unzulängli-che Erhaltungszustände oder Schadstoffkontaminationen durch ehemals eingetragene Biozide wer-den außenvorgelassen, obwohl betroffene Sammlungen dadurch bekanntermaßen nur einge-schränkt nutzbar sind. Im Rahmen der vorliegenden Masterthesis soll die Rolle des Materials sowie die der Konservierung und Restaurierung, damals und heute in der aktuellen Restitutionsdebatte bewertet werden.

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weitere Angaben:
  • Hochschule: Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
  • Art der Arbeit:  Masterarbeit
  • Erstprüfer/in:  Prof. Dr. Alexandra Jeberien
  • Zweitprüfer/in:  Dr. Mareike Späth
  • Abgabedatum:  2021
  • Sprache:  Deutsch
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