Hochschularbeit

Luisa Tischer: Die Bedeutung von Pigmentveränderungen auf Substanz und Wahrnehmung spätgotischer Wandmalerei am Beispiel des Wandmalereizyklus aus der Zeit um 1440 im Oberen Kreuzgang der ehem. Domklausur zu Brandenburg - Analyse des Bestandes und malerische Rekonstruktion des ursprünglichen Aussehens Zurück
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Zusammenfassung: In der nördlichen Domklausur des Brandenburger Doms befindet sich im oberen Kreuzgang ein freigelegtes Gestaltungsprogramm aus dem 15. Jahrhundert. Dieses besteht aus einem Wandmalereizyklus zu den Wissenschaften und Künsten, sowie einer Rankenmalerei mit fantasievollen Blüten und Früchten in den Gewölbekappen. Im Zuge des DFG-Tandemprojekts mit der Universität Paderborn und der HAWK sollen kunst- und restaurierungswissenschaftliche Aspekte dieses Gestaltungsprogramms erschlossen werden. Im Rahmen dieser Masterarbeit werden die Veränderungen, welche die Wahrnehmung der Malereien im oberen Kreuzgang beeinträchtigen, genauer betrachtet. Im Mittelpunkt stehen dabei die Pigmentveränderungen und andere Schadensphänomene, welche die Malerei verfälschen. Im Fokus dieser Betrachtungen stehen vier Bereiche aus dem Gewölbe- und Wandmalereien des Gestaltungsprogramms. Diese Bereiche werden im Hinblick auf die ursprüngliche Erscheinung interpretiert und visualisiert. Das praktische Ziel dieser Arbeit ist es, die ursprüngliche Farbgebung der vier ausgewählten Bereiche des Wandmalereizyklus, im oberen Kreuzgang in Form einer modernen malerischen Rekonstruktion wieder zu visualisieren. Diese malerischen Rekonstruktionen basieren dabei auf den Analyseergebnissen, den phänomenologischen Untersuchungen, sowie der Befundlage der Malerei. Die Informationen werden hier zusammengeführt und die ursprüngliche Erscheinung der polychromen Flächen wiedergegeben. Betrachtet wird ebenfalls, ob eine analoge, malerische Rekonstruktion im Zeitalter der fortschreitenden Digitalisierung noch sinnvoll ist.

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Schlagworte: Pigmentveränderungen Wahrnehmung Umwandlungsprozesse analoge Rekonstruktion
weitere Angaben:
  • Hochschule: HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/ Holzminden/Göttingen
  • Art der Arbeit:  Masterarbeit
  • Erstprüfer:  Ursula Schädler-Saub
  • Zweitprüfer:  Jürgen Pursche
  • Abgabedatum:  2020
  • Sprache:  Deutsch
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