Hochschularbeit

Malin Sundermann: Ein Familienbildnis aus dem 19. Jahrhundert aus dem Stadt- und Heimatmuseum Rötha – Konservierung des zerschnittenen, deformierten und durch einen Wasserschaden beschädigten Leinwandgemäldes. Zurück
Sprache: Original   -   Übersetzung
Seitenübersicht:  
 
Zusammenfassung: Gegenstand der Diplomarbeit sind die Untersuchung eines Leinwandgemäldes aus dem 19. Jahrhundert aus dem Stadt- und Heimatmuseum aus Rötha, die Erarbeitung eines Konservierungskonzeptes und dessen praktische Umsetzung.
Die Hauptschäden sind Stauchungen in der Bildschicht als Folge eines Wasserschadens, zahlreiche Deformationen und Risse im Bildträger sowie ein herausgeschnittener Teil in der unteren Bildhälfte.
Der Erhaltungszustand erfordert dringende konservatorische Maßnahmen. Im Sinne eines Gesamtkonzeptes werden über die Diplomzeit hinaus notwendig erachtete und mögliche Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen vertiefend diskutiert und empfohlen.

Top

Schlagworte: Leinwandgemälde, Rötha, Untersuchung, Konservierung, Wasserschaden, Stauchungen, Risse, Deformationen, zerschnitten
Inhalt: 1 Einleitung
2 Objektidentifikation
3 Bildbeschreibung
4 Objektgeschichte
4.1 Schloss Rötha
4.2 Schilder und Bezeichnungen
5 Datierung und Darstellung
5.1 Zeitliche Einordnung I: Technologischer Befund, Quellenschriften und Literatur
5.2 Zeitliche Einordnung II: Stammbaum der Familie von Friesen
5.2.1 Johann Georg Friedrich von Friesen
5.2.2 Hermann von Friesen
5.3 Fazit
6 Technologischer Befund
6.1 Keilrahmen und Aufspannung
6.2 Textiler Bildträger
6.2.1 Faden- und Gewebekonstruktion
6.3 Bildschicht
6.3.1 Vorleimung
6.3.2 Grundierung
6.3.3 Unterzeichnung
6.3.4 Malschicht
6.3.4.1 Malweise
6.3.4.2 Malmaterial
6.3.5 Firnis
6.4 Schmuckrahmen
6.4.1 Konstruktion
6.4.2 Fassung
7 Erhaltungszustand
7.1 Keilrahmen und Aufspannung
7.2 Textiler Bildträger
7.2.1 Bildträgerverletzungen
7.2.1.1 Risse, Schnitte und kl. Löcher
7.2.1.2 Große Fehlstelle
7.2.2 Wasserschaden und Bildträgerschrumpfung
7.2.3 Deformationen, Knicke, Umstülpungen
7.2.4 Salzausblühungen
7.2.5 Rückseitenschmutz
7.3 Bildschicht
7.3.1 Alterungsbedingte Veränderungen und Schäden
7.3.2 Maltechnisch bedingte Veränderungen und Schäden
7.3.2.1 Runzeln und Frühschwundrisse
7.3.2.2 Stauchungen
7.3.2.3 Adhäsionsverlust zwischen Grundierung und Malschicht
7.3.3 Veränderungen und Schäden durch Handhabung und Lagerung
7.3.3.1 Lockerungen und Brüche
7.3.3.2 Stauchungen
7.3.3.3 Lose aufliegende Schollen
7.3.3.4 Fehlstellen
7.3.3.5 Salzausblühungen
7.3.3.6 Klebebänder
7.3.3.7 Oberflächenauflagen und –phänomene
7.4 Schmuckrahmen
7.5 Einrahmung des Gemäldes im Schmuckrahmen
7.6 Zusammenfassende Objektgeschichte: Schäden und Restaurierungen
8 Konservierungs – und Restaurierungskonzept
8.1 Ausrahmen des Gemäldes
8.2 Abnahme der Klebebänder 3
8.3 Reduzierung / Entfernung der Salzausblühungen
8.4 Planierung der Deformationen
8.5 Temporäre Stabilisierung der Bildträgerverletzungen (Phase I und II)
8.5.1 Anforderungen und Techniken
8.6 Partielle Bildträgerdehnung
8.6.1 Anforderungen
8.6.2 Techniken
8.6.3 Fazit
8.7 Festigung der Bildschicht
8.7.1 Anforderungen
8.7.2 Techniken
8.7.3 Nachreinigung / Oberflächenreinigung
9 Durchgeführte Maßnahmen
9.1 Transport des Gemäldes nach Dresden
9.2 Ausrahmen des Gemäldes
9.2.1 Abnahme schwach haftender Klebebänder
9.2.2 Entfernung der rückseitigen Wolldecken
9.2.3 Ausrahmen
9.3 Abnahme stark haftender Klebebänder
9.4 Reduzierung der Salzausblühungen
9.5 Planierung der Deformationen
9.6 Stabilisierung des unteren Spannrandes
9.6.1 Partielles Abspannen
9.6.2 Hinterkleben der Nagellöcher und eingerissenen Bereiche
9.6.3 Wiederaufspannen
9.7 Temporäre Stabilisierung der Bildträgerverletzungen (Phase I)
9.8 Partielle Dehnung des Bildträgers
9.8.1 Aufbau und Montage der Spannsysteme
9.8.2 Durchführung und Beobachtungen
9.8.3 Fazit
9.9 Lokale Überdehnung des Bildträgers
9.10 Festigung der Bildschicht
9.10.1 Festigung im unteren Bildrand
9.10.2 Festigung in der Bildmitte und im rechten Bildrand
9.10.2.1 Anpassung der Festigungsmethode
9.10.2.2 Durchführung der Festigung
9.10.3 Nachreinigung / Oberflächenreinigung
10 Durchzuführende Maßnahmen nach Abgabe der schriftlichen Arbeit
11 Mögliche Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen außerhalb des Diploms
11.1 Festigung / ggf. Nachfestigung
11.2 Oberflächenreinigung
11.2.1 Vorderseite
11.2.2 Rückseite
11.3 Temporäre Bildschichtsicherung
11.4 Behandlung der Bildträgerverletzungen
11.4.1 Planierung und Risszusammenführung
11.4.2 Schließung der Risse und Schnitte
11.4.2.1 Anforderungen
11.4.2.2 Techniken
11.4.2.3 Fazit
11.4.3 Schließung der großen Fehlstelle und der kleineren Löcher
11.4.3.1 Anforderungen
11.4.3.2 Techniken
11.4.3.3 Fazit
11.4.4 Stabilisierung der verklebten Bildträgerverletzungen durch Hinterklebung
11.4.4.1 Anforderungen
11.4.4.2 Techniken
11.4.4.3 Fazit
11.5 Konservatorischer und restauratorischer Umgang mit Bildschichtfehlstellen
11.5.1 Forschungsstand
11.5.2 Anforderungen in der Theorie
11.5.3 Anforderungen vom Schadensbild ausgehend
11.5.4 Beurteilungskriterien
11.5.5 Kittung
11.5.5.1 Anforderungen
11.5.5.2 Techniken
11.5.5.3 Fazit
11.5.6 Retusche
11.5.6.1 Beurteilung
11.5.6.2 Fazit
11.6 Maßnahmen am Schmuckrahmen und Einrahmung
11.7 Präventive Konservierungsmaßnahmen
11.7.1 Rückseitenschutz
11.7.2 Ausstellung und Monitoring
12 Schlussbetrachtung
13 Literaturverzeichnis
14 Verzeichnis der Abbildungen im Textteil und Anhang
15 Verzeichnis der Tabellen im Textteil und Anhang
Abbildungen
Kartierungen
Anhang
1. Gewebestrukturanalyse
2. Probenprotokolle
Probe 1: Faseranalyse
Probe 2: Faseranalyse
Probe 3: Salzanalyse
Probe 4: Salzanalyse
Probenprotokoll REM-EDX-Untersuchung: Probe 3 und 4
Probe 5: Querschliff
Probenprotokoll: REM-EDX-Untersuchung: Probe 5
3. Versuchsreihen
Versuchsreihe I: Abnahme der Klebebänder
Versuchsreihe II: Test auf Löslichkeit der Bildschicht
Versuchsreihe III: Festigung der Bildschicht im unteren Bildrand
Versuchsreihe IV: Festigung der Bildschicht in der Bildmitte und im rechten Bildrand
Versuchsreihe V: Überdehnung der Bildschicht
4. Verwendete Materialien
5. Produkt- und Sicherheitsdatenblätter: Beva®-Folie, Beva®- Tex.
6. Zeitungsartikel LVZ, Amtsblatt Rötha
7. Empfangsbestätigung (vmtl. über das Familienbildnis)

Top

weitere Angaben:
  • Hochschule:  Hochschule für Bildende Künste Dresden
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Dr. Ursula Haller
  • Zweitprüfer:  Prof. Dr. Andreas Schulze
  • Abgabedatum:  2018
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  157
  • Abbildungen:  115
Zurück

Das Hornemann Institut verfügt ausschließlich über die hier angezeigten Informationen. Für weitere Informationen oder Kopien der Hochschularbeit wenden Sie sich bitte an den Autor/die Autorin - oder wenn kein Kontakt angegeben ist - an die Sekretariate der jeweiligen Fakultäten.