Hochschularbeit

Petra Schwaerzel: Das gotische Retabel der Felsenkirche in Oberstein/Nahe - Untersuchung zu Maltechnik und Bestand Zurück
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Zusammenfassung: Der Obersteiner Altar, ein um 1400 entstandener Passionsaltar in Form eines Flügelretabels, befindet sich in der spätgotischen Felsenkirche, die in einen Höhlenraum hineingebaut ist. Im Rahmen der Diplomarbeit wurden Technologie, Bestand und Erhaltungszustand des Altars untersucht und dokumentiert. Zudem wurde die Restaurierungsgeschichte aufgearbeitet und der derzeitige Stand der kunsthistorischen Forschung über den Meister des Obersteiner Altares und die ihm zugeschriebenen Werke zusammengefasst.
Der Klärung der Schadensursachen lag eine von Dr. J. Legrum, Institut für Steinkonservierung Wiesbaden, durchgeführte Klimauntersuchung zugrunde, bei der das Raumklima der Felsenkirche über den Zeitraum eines Jahres erfasst wurde. Die vorgefundenen Schäden ließen sich weitgehend auf Klimaschwankungen und erhöhte Raumluftfeuchte zurückführen. Weißlich erscheinende Ablagerungen entlang des Bildschichtcraquelés erwiesen sich als über die Raumluft transportierte anorganische Bestandteile, die auf den Gemäldeoberflächen Salzkristalle ausgebildet haben.

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Schlagworte: Retabel, Bildschichtcraquelé, Salzkristalle
weitere Angaben:
  • Hochschule:  TH Köln
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Dr. Ingo Sandner
  • Zweitprüfer:  Dipl.-Rest. Hans Portsteffen
  • Abgabedatum:  1998
  • Sprache:  Deutsch
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