Hochschularbeit

Susanne Scheibner: Gestaltungs‐ und Ausführungstechnik einer mitteldeutschen Werkstatt um 1517 am Beispiel der Glasmalereien der Dorfkirche in Altendorf / Thüringen, ihre Zustandsphänomene und Konservierungsaspekte Zurück
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Zusammenfassung: Glasmalereien stellen, unabhängig von ihrem Standort, einen ganz bestimmten Zeitausschnitt dar.
Solange sie existieren, ist diese Zeit immer noch mit ihnen verbunden. Manchmal kommt es im
Laufe der Jahre zu Überlagerungen des Dokumentes durch verschiedene Einflüsse, wodurch das
Zeitfenster nicht mehr klar erscheint und Fragen aufgeworfen werden.
In der Pfarrkirche Altendorf/ Thüringen wird ein ungewöhnlicher Bestand von sechs
spätmittelalterlichen Glasmalereischeiben präsentiert, der sowohl von kunsthistorischer Seite als
auch von der künstlerischen Technik Fragen aufwirft.
Die Felder sind inschriftlich 1517 datiert. Sie sind hochinteressant was die Auffassung von
Ausführungs‐ und Gestaltungstechnik betrifft, ganz anders als das, was man bisher von
Glasmalereien des frühen 16. Jahrhunderts kennt. Man möchte die inschriftliche Datierung
zunächst anzweifeln, da man die Scheiben eigentlich nicht zuordnen kann.
Inwieweit stimmt die Datierung und wie hoch ist der Anteil an zurückliegenden Überarbeitungen,
die den Eindruck verändern konnten?
Die intensive Auseinandersetzung soll darauf Antworten geben.
Möglicherweise entstammen die Glasmalereien aber einem ganz anderen Künstlerkreis als den
schon bekannten. Die Existenz einer eigenständigen Werkstatttradition im mitteldeutschen Raum
um 1500 ist bisher nicht naher beachtet worden. Die vorliegende Diplomarbeit soll ein Stuck in
dieser Untersuchung beitragen.

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weitere Angaben:
  • Hochschule:  FH Erfurt
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Abgabedatum:  2001
  • Sprache:  Deutsch
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