Hochschularbeit

Jan Fechner: Behandlungskonzept einer gefassten Holzskulptur aus der St. Aegidienkirche in Braunschweig Zurück
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Zusammenfassung: Die vorliegende Dokumentation befasst sich mit der polychrom gefassten Marienskulptur aus der St. Aegidienkirche in Braunschweig. Sie ist stark verschmutzt und weist mehrere Schadensphänomene auf, sodass sie auf der Suche nach einem geeigneten Objekt ausgewählt wurde.
Für die genaue Untersuchung vor Ort war ein Gerüst erforderlich. Es wurde aus der Werkstatt der Fakultät „Bauen und Erhalten“ der Studienrichtung „Gefasste Holzobjekte und Gemälde“ an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim ausgeliehen und am 13.11.2014 in der Kirche aufgebaut. In den darauffolgenden Tagen begannen die Untersuchungen.
Zunächst wurden Informationen über das Umfeld der Marienskulptur ermittelt. Hierzu wurde auf die topografische Lage sowie auf die Historie der Aegidienkirche eingegangen. Die Beschreibung der Licht- und Klimasituation im Kirchenraum ergänzt diese Untersuchungen. Des weiteren wurde die Skulptur in das Zeitalter des Barock eingeordnet. Das wurde kunsthistorisch anhand der Werk- und Fasstechnik dieser Epoche sowie durch ein Vergleichsobjekt begründet. Abschießend wird auf die Objekt - und Restaurierungsgeschichte eingegangen.
Als primärer Teil dieser Arbeit werden zunächst die Werk- und Fasstechniken der Skulptur untersucht und dargestellt, um einen Überblick über ihre Herstellungsweise zu erhalten. Anschließend wird der vorgefundene Zustand des Trägers sowie der Fassung beschrieben und analysiert. Anhand aller Untersuchungsergebnisse wird ein Konservierungskonzept erarbeitet, das die Reinigung und Festigung der stellenweise fragilen Fassung beinhaltet. Ziel dieser Konzeption ist, die Skulptur in einen Zustand zu versetzen, in dem sie für einen längeren Zeitraum ohne weitere Eingriffe bewahrt werden kann.

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Inhalt: Einleitung 7
Identifikation 8
Beschreibung der Skulptur 9
1. Gesamtaufnahmen 11
2 Umfeldanalyse 14
2.1 Die Kirche St. Aegidien in Braunschweig 14
2.2 Standortbedingungen 16
2.3 Lichverhältnisse 17
2.3 Klima 17
3 Kunsthistorische Einordnung 19
3.1Mariendarstellung und Ikonografie 19
3.2 Werk- und Fasstechnik 20
3.3 Vergleichsobjekt 21
3.4 Objekt - und Restaurierungsgeschichte 22
4 Technologische Untersuchungen 23
4.1 Träger 23
4.2 Werkzeug und Bearbeitungsspuren 26
4.3 Fassung 28
5 Erhaltungszustand 33
5.1 Träger 33
5.2 Fassung 34
6 Konservierungskonzept 39
6.1 Festigung 39
6.2 Anforderung an das Festigungsmittel 39
6.3 Löslichkeitsversuche 39
6.4 Festigungsmaterialien 40
6.5 Auswertung der Lösemittelversuche 40
6.5.1 Eingrenzen des Festigungsmittels 40
6.5.2 Weitere Eingrenzung 40
6.5.3 Ansetzen des Festigungsmittels 41
6.6 Festigungsversuche 41
6.7 Endgültiges Festigungskonzept 42
6.8 Reinigungskonzept 43
6.8.1 Zielsetzung der Reinigung 43
6.8.2 Anforderungen an das Reinigungsmittel43
6.8.3 Reinigungsproben 44
6.8.4 Auswertung der Ergebnisse 44
6.8.5 Festlegung des Reinigungsmittels 46
6.9 Endgültiges Reinigungskonzept 47
7Zusammenfassungassung 49
Literaturverzeichnis 52
Quellenverzeichnis 53
Internetquellen 54
Abbildungsverzeichnis 55
Anhangsverzeichnis 57

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weitere Angaben:
  • Hochschule: HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen
  • Art der Arbeit:  Bachelorarbeit
  • Erstprüfer/in:  Prof. Dr. Michael von der Goltz
  • Zweitprüfer/in:  Prof. Dr. Ursula Schädler-Saub
  • Abgabedatum:  2015
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  72
  • Abbildungen:  48
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Das Hornemann Institut verfügt ausschließlich über die hier angezeigten Informationen. Für weitere Informationen oder Kopien der Hochschularbeit wenden Sie sich bitte an den Autor/die Autorin - oder wenn kein Kontakt angegeben ist - an die Sekretariate der jeweiligen Fakultäten.