Hochschularbeit

Sabrina Zoppke: Die Dekontamination der Linckschen Holzsammlung aus dem Naturalienkabinett Waldenburg - Möglichkeiten der Anwendung bestehender und neu entwickelter Verfahren. Konzepterstellung zur Präsentation der Sammlung Zurück
Sprache: Original   -   Übersetzung
Seitenübersicht:  
 
Zusammenfassung: Die Lincksche Holzsammlung wurde im 18. Jh. angelegt und gehört zu den ältesten noch erhaltenen Xylotheken in Deutschland. Sie umfasst 810 verschiedene Holzartentäfelchen, die
in einem Sammlungsschrank untergebracht sind. In den 1970er Jahren wurde die Sammlung
mit dem DDT- und Lindanhaltigen Holzschutzmittel Hylotox 59 behandelt. Ziel der Diplomarbeit war es, die Belastung durch die gesundheitsgefährdenden Biozide so zu minimieren, dass eine Restaurierung des Sammlungsschrankes möglich wird und die Sammlung ohne davon ausgehende Gesundheitsgefahren wieder in die Ausstellung integriert werden kann. Für die Materialkombination der Täfelchen aus verschiedenartigen Hölzern und originalen Etiketten musste ein entsprechend schonendes Verfahren gefunden werden. Zum Einsatz kam flüssiges Kohlendioxid. In einer Anlage zur industriellen Teilereinigung wurden an Prüfkörpern das Verhalten der Materialien und die erzielte Abreicherung der Biozide untersucht. Für die Oberflächendekontamination des Sammlungsschrankes fand das Vakuumwaschverfahren Anwendung, dessen Möglichkeiten und Grenzen für den Einsatz an Möbelobjekten getestet wurden. Zudem wurde ein Konzept für die Wiedernutzung der geschädigten Sammlungsfächer entwickelt und umgesetzt.

Top

Schlagworte: Xylothek, Dekontamination, flüssiges Kohlendioxid, Vakuumwaschverfahren
weitere Angaben:
  • Hochschule: Fachhochschule Potsdam
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Dr. Achim Unger
  • Zweitprüfer:  Dipl. Rest. Manfried Eisbein
  • Abgabedatum:  2011
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  110
  • Abbildungen:  37
Zurück

Das Hornemann Institut verfügt ausschließlich über die hier angezeigten Informationen. Für weitere Informationen oder Kopien der Hochschularbeit wenden Sie sich bitte an den Autor/die Autorin - oder wenn kein Kontakt angegeben ist - an die Sekretariate der jeweiligen Fakultäten.