Hochschularbeit

Jan Syring: Der Palmesel aus der St. Sylvester Kirche in Quakenbrück Technologische Untersuchung und Erstellung eines Behandlungskonzeptes Zurück
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Zusammenfassung: Der Palmesel aus der evangelischen St. Sylvester-Kirche zu Quakenbrück im Landkreis Osnabrück ist Gegenstand der vorliegenden Master-Thesis. Die lebensgroße Holzskulptur wurde vollplastisch geschnitzt und polychrom gefasst.
Heute präsentiert sich das Objekt fragmentarisch. Es fehlen einige entscheidende Objektteile. Bis auf wenige Reste ist die Fassung verloren und die Skulptur somit holzsichtig. Die Prozessionsfigur des Palmesels konnte aufgrund der gewonnenen Untersuchungsergebnisse in das frühe 16. Jahrhundert eingeordnet werden. Die vorliegende Arbeit beginnt mit der Objektidentifzierung und kunst- und kulturgeschichtlichen Untersuchung des Palmesels.
Die anschließenden Kapitel behandeln die Technologischen Untersuchungen des Holzträgers und der Fasstechnik. Bereits erfolgte Überarbeitungen am Objekt werden untersucht und zeitlich eingeordnet. Darauf wird der aktuelle Zustand des Objektes untersucht und vorhandene Veränderungen und Schäden werden identifiziert. Aus den gewonnenen Kenntnissen über das Objekt wird im letzten Kapitel ein Behandlungskonzept erstellt. Hier werden sowohl Möglichkeiten der Konservierung des Trägers und der Fassung, als auch eine optimale Objektpräsentation entwickelt und vorgestellt.

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Schlagworte: Palmesel, St. Sylvester-Kirche
Inhalt: EINLEITUNG 1
1. IDENTIFIKATION 3
1.1 KURZBESCHREIBUNG DER DARSTELLUNG 4
1.2 GESAMTAUFNAHMEN DES VORZUSTANDES 6
2. KUNST- UND KULTURHISTORISCHE ZUSAMMENHÄNGE 10
2.1 GESCHICHTE UND LITURGIE 10
2.2 PALMESELDARSTELLUNGEN IN DER BILDENDEN KUNST
DES MITTELALTERS 12
2.2.1 Vergleichsbeispiele 14
2.2.2.1 Zusammenfassung der werktechnischen Auffälligkeiten 32
2.3 EINORDNUNG DES PALMESELS AUS QUAKENBRUCK 33
2.3.1 Datierung 33
2.3.2 Herkunft 33
2.4 OBJEKTUMFELD 34
2.4.1 Die Stadt Quakenbrück 34
2.4.2 Die St. Sylvesterkirche 34
2.4.2.1 Umfeldanalyse 35
2.5 OBJEKTGESCHICHTE 37
3. TECHNOLOGISCHE UNTERSUCHUNG 40
3.1 HOLZTRÄGER 40
3.1.1 Aufbau und Zusammensetzung der Werkblöcke 41
31.1.1 Stammblock 41
3.1.1.2 Anstückungen 45
3.1.2 Holzart 52
3.1.3 Holzqualität 54
3.1.4 Einspann- und Werkzeugspuren 55
3.2 FASSTECHNIK 59
3.2.1 Vorbereitung des Trägers 59
3.2.1.1 Füllung von Rissen und Fugen 59
3.2.2.2 Gewebeabklebung 62
3.2.2.3 Plastische Zierelemente 63
3.2.2.4 Isolierung des Trägers 64
3.2.3 Grundierung 65
3.2.4 Isolierung der Grundierung 66
3.2.5 Farbschichten 67
3.2.5.1 Inkarnat 67
3.2.5.2 Haare 68
3.2.5.3 Mantel 69
3.2.5.4 Untergewand 69
3.2.5.5 Fell des Esels 70
4. ALTE ÜBERARBEITUNGEN 72
5. ZUSTAND UND SCHÄDEN 73
5.1 HOLZTRÄGER 73
5.1.1 Fehlende Teile 73
5.1.2 Offene Risse und Fugen 75
5.1.3 Ausbrüche und Substanzverluste 75
5.1.4 Schäden durch Holz zerstörende Insekten 78
5.1.5 Oberflächenschmutz 79
5.1.6 Überarbeitungsspuren 80
5.2 FASSUNG 84
5.2.1 Fassungsverluste 84
5.2.2 Lose Fassung 88
5.2.3 Überarbeitungen 89
5.2.4 Oberflächenschmutz 92
6. BEHANDLUNGSKONZEPT 93
6.1 KONSERVIERUNG DES TRÄGERS 93
6.1.1 Oberflächenreinigung des Trägers 93
6.1.2 Theoretische Überlegungen zum Umgang mit dem Zustand des Trägers 94
6.2 KONSERVIERUNG DER FASSUNG 95
6.2.1 Festigung der Fassung 95
6.2.1.1 Allgemeine Anforderungen an das Fertigungsmittel 96
6.2.1.2 Objektspezifische Anforderungen an das Festigungsmittel 96
6.2.1.3 Empfohlenes Material und Methode 98
6.2.2 Oberflächenreinigung 98
6.2.3 Theoretische Überlegungen zum Umgang mit dem Zustand der Fassung 98
6.3 PRÄSENTATION 99
7. SCHLUSSBETRACHTUNG 102
8. LITTERATURVERZEICHNIS 105
9. QUELLENVERZEICHNIS 107
10. ABBILDUNGSVERZEICHNIS 108

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weitere Angaben:
  • Hochschule:  HAWK Hildesheim/ Holzminden/Göttingen
  • Art der Arbeit:  Masterarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Dr. Michael von der Goltz
  • Zweitprüfer:  Prof. Dr. Thorsten Albrecht
  • Abgabedatum:  2011
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  108
  • Abbildungen:  49
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