Hochschularbeit

Linda Schäfer: Flicken für die Rissbehandlung am textilen Bildträger – Vergleichende Untersuchungen zu Materialien und Applikationstechniken Zurück
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Zusammenfassung: Rückseitig auf den textilen Bildträger aufgeklebte Flicken treten in vielen Fällen vorderseitig durch Deformationen, unterschiedliche Craquelébildung in der Malschicht oder aufwölbende Rissränder störend in Erscheinung. Daher werden Flicken selten für die Rissbehandlung bzw. nach einer Einzelfadenverklebung am textilen Bildträger von Gemälden angewendet. Systematische Untersuchungen zur Thematik „Flicken“ sind nur unzureichend vorhanden, sodass diese Diplomarbeit eine erste Grundlage für die Überprüfung der Anwendbarkeit von Flicken darstellt. Für die Flickenapplikation wird ausschließlich der Klebstofffilm BEVA® 371 verwendet, welcher durch unterschiedliche Auftragsweisen auf fünf verschiedene Flickengewebe appliziert wird. Der Schwerpunkt liegt in einer Versuchsreihe mit Gemäldedummys, an denen die vorderseitige Markierung von 10 ausgewählten Flicken überprüft wird. In zwei Nebenversuchen werden zusätzlich die Zugfestigkeit der Rissbehandlung mit Flicken und die Wasserdampfdurchlässigkeit der Flicken getestet. Diese Arbeit soll dazu beitragen, sich der Thematik von „Flicken“ anzunähern, Schadensphänomene zu klären sowie Lösungsansätze zu liefern. Trotz aller Einfachheit der Anwendung von Flicken, ist Fazit dieser Arbeit, dass Flicken nicht uneingeschränkt für die Rissbehandlung am textilen Bildträger geeignet sind.

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weitere Angaben:
  • Hochschule:  TH Köln
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Petra Demuth
  • Zweitprüfer:  Prof. Elisabeth Jägers
  • Abgabedatum:  2010
  • Sprache:  Deutsch
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