Hochschularbeit

Susanne Schubert: Ein bemaltes Korkmodell der Wartburg um 1850. Vorschläge zur Konservierung und Restaurierung unter Berücksichtigung spezifischer Schadensphänomene. Zurück
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Zusammenfassung: Bei dem Modell handelt es sich um eine Kombination verschiedener organischer Materialien, bei der Kork die Hauptkomponente bildet und in konstruktiver und gestaltender Funktion eingesetzt ist. Daneben ist Holz als tragendes Element sowie Moos, Schiefer, Glas, Papier und Draht als dekoratives Gestaltungsmittel verarbeitet. Als besonderes Schadenphänomen lag ein akuter Befall von Mikroorganismen vor. Die kunsthistorische Untersuchung konnte den Stellenwert des Objektes als Architekturmodell zum Wiederaufbau der Burg im 19. Jh. neu definieren und in den Kontext anderer Korkmodelle stellen. Der Vergleich mit einer zeitgenössischen Quelle über Phelloplastik bestätigte in Teilen die Untersuchungsergebnisse zur Technologie des Modellbaus mit Kork. Die Betrachtung der technischen Eigenschaften von Kork behandelt die Besonderheiten des Materials und führt abschließend zu Hypothesen über Schadensursachen und -phänomene am Modell und der daraus resultierenden Wahl der Konservierungsmittel- und maßnahmen.

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Schlagworte: Kork, Architekturmodell
weitere Angaben:
  • Hochschule:  HAWK Hildesheim/ Holzminden/Göttingen
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Hans Michaelsen
  • Zweitprüfer:  Dipl.-Rest. Sibylle Schmitt
  • Abgabedatum:  1995
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  131
  • Abbildungen:  66
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