Hochschularbeit

Maria Sünderhauf: Möglichkeiten und Grenzen der Verwendung von Diatomeenerde als Präventionsmaßnahme gegen Schadinsekten im Museum. Zurück
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Zusammenfassung: Die Arbeit stellt Diatomeenerde als Schadinsektenbekämpfungsmittel für Museen vor.
Diatomeenerden sind fossile Ablagerungen einzelliger Algen, den so genannten Kieselalgen. Ihre Verwendung ist sehr vielseitig. Seit dem letzten Jahrhundert kommt Diatomeenerde auch als Mittel zur Schadinsektenbekämpfung (vor allem bei der Lagerung von Getreide)zum Einsatz. Ihre Wirkungsweise beruht vor allem auf der großen Oberfläche der fossilen Algen und ist rein physikalisch. Bestäubt sich ein Insekt mit Diatomeenerde, führt dies in der Regel zu seinem Tod durch Austrocknung. Der Einsatz von Diatomeenerde als Schadinsektenbekämpfungsmittel in Museen ist nur effektiv, wenn er im Rahmen eines Integrated Pest Management- Programms stattfindet. Wie Diatomeenerde im Rahmen einer solchen Maßnahme in Museen eingesetzt werden kann, wird erörtert und die notwendigen Informationen zur Wirkungsweise und Handhabung der Erden gegeben.

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Schlagworte: Diatomeenerde, Museum, Schädlingsbekämpfung, Integrated Pest Management, Schadinsekten
Inhalt: I EINLEITUNG 5
1 Schadinsekten im Museum 7
1.1 Allgemeine Biologie der Insekten 7
1.1.1 Äußere Merkmale 7
1.1.2 Fortpflanzung 8
1.1.3 Lebensbedingungen 9
1.2 Museumstypische Schadinsekten 10
1.3 Gefährdete Materialien 11
1.3.1 Holz 11
1.3.2 Papier 11
1.3.3 Textilien 12
1.3.4 Sonstige organische Materialien 12
1.3.5 Kunststoffe 12
1.4 Zugangswege von Schadinsekten 14
1.5 Bereiche im Museum, die einem Insekt Unterschlupf bieten 14
1.6 Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen 15
1.6.1 Biozide 15
1.6.2 Begasung 15
1.6.2.1 Begasung mit Giftgasen 15
1.6.2.2 Begasung mit inerten Gasen 16
1.6.3 Klimagesteuerte Wärmebehandlung 17
1.6.4 Niedrige Temperaturen 17
2 Diatomeenerde als Schädlings-
bekämpfungsmittel 19
2.1 Diatomeen 19
2.2 Diatomeenerde 20
2.2.1 Entstehung 20
2.2.2 Vorkommen 21
2.2.3 Eigenschaften 22
2.2.4 Verwendung 22
2.3 Stäube als Schädlingsbekämpfungsmittel
in der Vergangenheit und Heute 23
2.4 Wirkungsweise inerter Stäube
auf Insekten 25
2.4.1 Die Cuticula der Insekten 25
2.4.2 Wirkungsweise 26
2.4.3 Weitere Einflüsse von Diatomeenerden
auf Insekten 29
2.4.4 Faktoren, die die Wirkungsweise von Diatomeenerde beeinflussen 30
2.4.4.1 Diatomeenerde 30
2.4.4.2 Insekt 31
2.4.4.3 Relative Luftfeuchte 31
2.4.4.4 Temperatur 32
2.4.4.5 Futter 32
2.4.5 Insektenarten die auf Diatomeenerden
reagieren 33
2.5 Anwendung von Diatomeenerde als Schädlingsbekämpfungsmittel in Museen 34
2.5.1 Integrated Pest Management 34
2.5.1.1 Veränderung des Umfelds 34
2.5.1.2 Monitoring 37
2.5.1.3 gezielte Bekämpfung 38
2.5.2 Anwendungsbereiche von
Diatomeenerde 38
2.5.3 Handhabung 41
2.5.4 Toxikologische Aspekte 42
2.5.6 Verschiedene SiO2- Stäube 44
2.5.6.1 Silico-Sec® 44
2.5.6.2 Fossil Shield® 44
2.5.6.3 Weitere SiO2- Stäube 45
2.6 Grenzen und Probleme bei der Anwendung
von Diatomeenerde in Museen 46
2.6.1 Versuche 46
2.6.1.1 Sorption 46
2.6.1.2 Entfernbarkeit und Abrasion 50
2.6.2 Grenzen und Probleme 54
2.7 Einsatz von Diatomeenerde im
Niedersächsischen Landesmuseum Hannover 56
3. Zusammenfassung und Ausblick 59
LITERATUR- UND QUELLENVERZEICHNIS 61
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 66
ABBILDUNGSNACHWEIS 67
ANHANG 69

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weitere Angaben:
  • Hochschule:  HAWK Hildesheim/ Holzminden/Göttingen
  • Art der Arbeit:  Bachelorarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Dr. Michael von der Goltz
  • Zweitprüfer:  Jan Hoffmann
  • Abgabedatum:  2007
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  69
  • Abbildungen:  30
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