Hochschularbeit

Nina Schomburg: Notfallplanung für das Historische Museum am Hohen Ufer in Hannover. Ein Handlungsleitfaden am Beispiel der Dauerausstellung Leben auf dem Lande. (In Zusammenarbeit mit Jutta Fuchs) Zurück
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Zusammenfassung: Das Ziel der Arbeit ist, anhand des ausgewählten Ausstellungsbereichs in der 2. Etage, dem Historischen Museum eine Grundlage für eine künftige Notfallplanung zu bieten; in Form eines konkreten Handlungsleitfadens, dessen Inhalte bei der Anpassung an die jeweiligen Gegebenheiten ebenso auf andere Räumlichkeiten des Museums übertragbar sind.
Die Arbeit ist entsprechend der methodischen Vorgehensweise zur objektbezogenen Notfallplanung aufgebaut und gliedert sich in zwei Teile: die ausführliche Entwicklung der Notfallplanung und der daraus resultierende Handlungsleitfaden.
In Teil I, beginnend mit der Beschreibung der Institution und der Definition grundlegender Fachbegriffe, werden in der Gefahrenanalyse nach einem allgemeinen Überblick über die generellen Gefährdungsarten zunächst die Gefahrenquellen der gesamten 2. Etage des Museums erfasst und der somit gegebene Risikograd ermittelt und bewertet. Anschließend werden organisatorische und technische Maßnahmen zur Gefahrenprävention vorgestellt. Darauf basierend erfolgt in dem Kapitel der eigentlichen Notfallplanung die Erarbeitung des Notfallplans bezüglich der Hauptgroßschadensereignisse Brand und Wassereinwirkung, mit der Festlegung des Bergungsteams und der chronologischen Abfolge der Planungsinhalte in die Phasen: vor, während und nach dem Katastrophenfall.
In Teil II der Arbeit werden somit alle auf der Gefahrenanalyse und der Gefahrenprävention basierenden Inhalte der Notfallplanung in Form eines Handlungsleitfadens zusammengefasst. Neben den jeweiligen Handlungsanweisungen beinhaltet er eine Übersicht über die Strukturen und Aufgaben des Bergungsteams, sowie die für den Bergungsablauf benötigten Basisunterlagen.

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Schlagworte: Notfallplan, Notfallplanung, Gefahrenprävention, Gefahrenanalyse, Historisches Museum
Inhalt: Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG 4
TEIL I NOTFALLPLANUNG 7
1. BESCHREIBUNG DER INSTITUTION 8
1.1 HISTORISCHES MUSEUM HANNOVER 8
1.2 DAUERAUSSTELLUNG „LEBEN AUF DEM LANDE“ 12
2. DEFINITIONEN 15
2.1 PRÄVENTIVE KONSERVIERUNG 15
2.2 KULTURGUTSCHUTZ 15
2.3 KATASTROPHE 16
2.4 NOTFALL UND NOTFALLPLAN 18
3. GEFAHRENANALYSE 19
3.1 KATASTROPHEN UND NOTFÄLLE 19
3.1.1 Brand 20
3.1.2 Wassereinwirkung 21
3.1.3 Einbruch, Diebstahl und Vandalismus 21
3.1.4 Sonstige Gefahren 22
3.2 GEFAHRENQUELLEN DER 2. ETAGE 22
3.2.1 Untersuchungsmethode 22
3.2.2 Beschreibung der baulichen und technischen Gegebenheiten 24
3.2.3 Bewertung der Gefahrenquellen 28
4. GEFAHRENPRÄVENTION 33
4.1 BRANDSCHUTZ 33
4.1.1 Vorbeugender Brandschutz 34
4.1.1.1 Einteilung der Baustoffe 34
4.1.1.2 Technische Maßnahmen 38
4.1.2 Betrieblicher Brandschutz 39
4.1.3 Abwehrender Brandschutz 40
4.1.3.1 Brandbekämpfung 41
4.1.3.2 Einteilung der Brandklassen 41
4.1.3.3 Löschmittel 43
4.2 SCHUTZ VOR WASSEREINWIRKUNG 44
4.3 SCHUTZ VOR EINBRUCH, DIEBSTAHL UND VANDALISMUS 45
4.3.1 Sicherheitseinrichtungen 45
4.3.1.1 Bauliche und technische Schutzmaßnahmen 46

4.3.1.2 Automatische Alarmierungssysteme 46
4.3.1.3 Bewachungseinrichtungen 47
4.4 EMPFEHLUNGEN ZUR VERBESSERUNG DER SICHERHEIT 47
5. NOTFALLPLANUNG 50
5.1 FESTLEGUNG DES BERGUNGSTEAMS 51
5.1.1 Notfallgruppen 52
5.1.2 Notfallverbund 54
5.1.2.1 Ziele und Aufgaben 54
5.1.2.2 Gründung am Beispiel Hannover 56
5.1.3 Notfallhelfer 57
5.2 INHALTE DES NOTFALLPLANS 58
5.2.1 Vor dem Notfall 60
5.2.1.1 Entwicklung des Alarmplans 60
5.2.1.2 Organisation der Notfallhelfer 61
5.2.1.3 Zusammenstellung der Notfallausstattung 62
5.2.1.4 Planung der Objektbergung 64
5.2.1.5 Schulung der Mitarbeiter 67
5.2.2 Während des Notfalls 68
5.2.2.1 Auslösung des Alarms 69
5.2.2.2 Organisation des Bergungsablaufs 70
5.2.2.3 Schadenserfassung und Bestandsaufnahme 72
5.2.3 Nach dem Notfall 73
5.2.3.1 Konservierung und Restaurierung 73
5.2.3.2 Wiederaufbau 74
5.2.3.3 Reflexion 75
TEIL II HANDLUNGSLEITFADEN 77
STRUKTUR UND AUFGABEN DES BERGUNGSTEAMS H-1
HANDLUNGSANWEISUNGEN H-4
Vor dem Notfall H-4
Entwicklung des Alarmplans H-4
Organisation der Notfallhelfer H-4
Zusammenstellung der Notfallausstattung H-5
Planung der Objektbergung H-5
Schulung der Mitarbeiter H-5
Während des Notfalls H-6
Auslösung des Alarms H-6
Organisation des Bergungsablaufs H-7
Schadenserfassung und Bestandsaufnahme H-8

Nach dem Notfall H-9
Konservierung und Restaurierung H-9
Wiederaufbau H-9
Reflexion H-11
Basisunterlagen B
Alarmplan B-1
Alarmtafel B-1
Telefontafel B-2
Notfallhelferverzeichnis B-3
Meldeliste B-4
Inventarlisten der Notfallboxen B-5
Übersicht der Notfallboxen 1 – 5 B-5
Notfallbox 1 – Schutzkleidung B-6
Notfallbox 2 – Bergungsmaterial B-7
Notfallbox 3 – Konservierungs- und Restaurierungsmaterial B-8
Notfallbox 4 – Verpackungs- und Transportmaterial B-9
Notfallbox 5 – Dokumentationsmaterial B-10
Bergungsformulare B-11
Bergungsanleitung B-11
Hinweise zu konservatorisch notwendigen Sofortmaßnahmen B-12
Bei Brand B-12
Bei Wassereinwirkung B-13
Schadenserfassungsliste B-14
CD - Handlungsleitfaden C
ZUSAMMENFASSUNG 78
GLOSSAR 81
LITERATURVERZEICHNIS 85
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 89
ANHANGSVERZEICHNIS 90

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weitere Angaben:
  • Hochschule:  HAWK Hildesheim/ Holzminden/Göttingen
  • Art der Arbeit:  Bachelorarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Dr. Gerdi Maierbacher-Legl
  • Zweitprüfer:  Dr. Andreas Fahl
  • Abgabedatum:  2007
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  89
  • Abbildungen:  17
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