Hochschularbeit

Kristina Herbst: VON ANTES BIS WURMFELD: Zum konservatorischen Umgang mit der Straßenkunst in Hannover. Zurück
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Zusammenfassung: Als im August 1970 das „Experiment Straßenkunstprogramm Hannover“ ins Leben gerufen wurde, rückte die Kunst im öffentlichen Raum, nicht nur in Hannover, in den Blick der interessierten Öffentlichkeit. Mit aphoristischen Forderungen, wie dem Ruf nach der „Demokratisierung der Kunst“, wurden teilweise kontroverse Diskussionen ausgelöst, die bis heute weitergeführt werden. Nur allzu oft wurden aber im Laufe der Jahre die Kunstobjekte als solche, die ursprünglich umfassenden Ansprüchen des sie umgebenden Raumes, aber auch den Ideen der freien Kunst entsprechen sollten, vernachlässigt und verkamen nicht selten zu einem öffentlichen Ärgernis.
Diese Arbeit schließt eine Lücke in der Problematik des Umgangs mit Kunst im öffentlichen Raum und thematisiert diesen anhand der Restaurierungsgeschichte einzelner Fallbeispiele aus Hannover. Die teilweise recht unkonventionelle Vorgehensweise bei der Pflege und „Wartung“ der Kunstobjekte gab Anlass, allgemein gültige Empfehlungen für den konservatorischen Um-gang zu formulieren. Dabei wurden neben materialspezifischen, umfeldanalytischen sowie ethisch-ästhetischen Kriterien auch rechtliche und denkmalpflegerische Aspekte näher untersucht.

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Schlagworte: Kunst im öffentlichen Raum, zeitgenössische Kunst, Niki de Saint Phalle, Nana, Alexander Calder, Ethik
Inhalt: 1 Einleitung

2 Kunst im öffentlichen Raum
2.1 Öffentlicher Raum – Kunst im öffentlichen Raum
2.1.1 Idee und Körper der Kunst im öffentlichen Raum
2.2 Die Kunst im öffentlichen Raum der Stadt Hannover seit Beginn des 20. Jahrhunderts
3 Zum Umgang mit der Kunst im öffentlichen Raum in Hannover
3.1 Typische Schäden an Kunstobjekten im Außenraum
3.2 Aufstellung und Pflege von Kunst im öffentlichen Raum in Hannover
3.2.1 Die Aufstellung von Kunst im öffentlichen Raum
3.2.2 Die Pflege von Kunst im öffentlichen Raum
3.3 Fallbeispiele
3.3.1 Hans Breder, „Außenraumobjekt für Hannover“ (1971)/„In Between“ (2002)
3.3.2 Unbekannter Künstler, „Borghesischer Fechter“ (1918)
3.3.3 Klaus Dietrich Boehm und Katinka Nicolai, „Yaya Yolcu“ (1975)
3.3.4 Alexander Calder, „Hellebardier“ (1971)
3.3.5 Niki de Saint Phalle, „Nanas“ (1974)
3.3.6 Volker Gerlach, „Große Begehbare Hannover“ (1976)
3.3.7 Richard Hamilton, „Wargames“ (1991)
3.3.8 Karl Hartung, „Große Kugelform“(1956)
3.3.9 Schang Hutter, „Figurentanz“ (1989)
3.3.10 HAWOLI Hans Wolfgang Lingemann, „Schrauben“ (1971)
3.3.11 Hans und Martha Poelzig, „Rese-Brunnen“ (1929)
3.3.12 George Rickey, „Two Lines Oblique“ (1971)
3.3.13 Kenneth Snelson, „Avenue K“ (1971)
3.3.14 Günter Tollmann, „Plastik M II“ (1980)
3.3.15 Andreas von Weizsäcker, „Hangover“ (1991)
3.3.16 Sanford Wurmfeld, „Diamant II“ (1972)
3.4 Resümee

4 Ethisch-ästhetische Überlegungen und Empfehlungen zum Umgang mit Kunstwerken im öffentlichen Raum
4.1 Ethisch-ästhetische Überlegungen und rechtliche Grundlagen
4.1.1 Das Decision-Making-Model
4.1.2 Rechtliche Grundlagen: Urheberrecht
4.1.3 Denkmalschutz und Denkmalpflege
4.2 Das Entfernen von Skulpturen aus dem Stadtbild
4.2.1 Die aktuellen Diskussionen
4.2.2 Orte zur Aufbewahrung entfernter Kunstwerke aus dem öffentlichen Raum
4.3 Empfehlungen zum Umgang mit Kunst im öffentlichen Raum
5 Schlussbetrachtung

6 Bibliographie
6.1 Verwendete Literatur aus Büchern und Zeitschriften
6.2 Internet (Stand: 01. Juni 2007)
6.3 Ausgewählte bibliographischer Hinweise zu Techniken, Restaurierungsmethoden und -techniken einzelner Materialien

7 Abbildungsnachweis


Anhang

A Korrespondenz
A.1 Auszüge aus dem Interview mit Ludwig Zerull am 26.06.2006
A.2 Auszüge aus dem Interview mit Christine Brandl am 30.06.2006
A.3 Auszüge aus dem Interview mit Siegfried Neuenhausen am 04.07.2006
A.4 Gesprächsnotizen zum Interview mit Robert Simon am 13.07.2006
A.5 Auszüge aus dem Interview mit Veit Görner am 18.07.2006
A.6 Auszüge aus dem Interview mit HAWOLI Hans Wolfgang Lingemann am 24.07.06
A.7 Interview mit Anneke Schepke am 25.07.2006
A.8 Korrespondenz mit Andreas von Weizsäcker
A.9 Korrespondenz mit Schang Hutter

B Daten zu Skulpturen im öffentlichen Raum in Hannover
B.1 Auflistung aller Kunstwerke im öffentlichen Raum Hannovers
B.2 Konzept einer Datenbank für die Kunst im öffentlichen Raum Hannovers

C Zusätzliche Informationen
C.1 Calder Foundation General Guidelines for Restoration of Monumental Sculpture
C.2 Diagramm des “Decision-Making-Model”

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weitere Angaben:
  • Hochschule: HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/ Holzminden/Göttingen
  • Art der Arbeit:  Masterarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Dr. Ursula Schädler-Saub
  • Zweitprüfer:  Dr. Veit Görner
  • Abgabedatum:  2007
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  231
  • Abbildungen:  109
 
Kontakt:
 
Kristina Herbst
info@[Diesen Teil loeschen]equipe-05.com
www.equipe-05.com
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