Hochschularbeit

Anne Lackner: Das Votivbild von Johann Baptist von Schraudolph (1853) im Dom zu Speyer -Entwicklung eines Erhaltungskonzeptes unter der Inter-dependenz einer Vergipsung und Polymerbeschichtungen Zurück
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Zusammenfassung: Auf Grundlage der Recherche sowie konservierungswissenschaft-licher nicht invasiver Untersuchungen und naturwissenschaftlicher Analysen wurde ein Konzept erarbeitet und erprobt, welches dem Ziel der Bestandssicherung dient und eine ästhetisch ansprechende sowie historisch unverfälschte Präsentation gewährleistet. Dieses basiert auf der umfassenden Aufarbeitung der Entstehungsgeschichte und des Bestandes sowie der Analyse der Umgebung, des regionalen Klimas und Mikroklimas, des Feuchtigkeits- und Schadstoffeintrages und dem resultierenden Verständnis des komplexen Schadensmechanismus, welcher zu diversen sich überlagernden Schadensphänomenen führt und der einhergehenden detaillierten Beurteilung des Erhaltungszustandes.

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Schlagworte: Votivbild, Speyer Dom, Nazarener Stil, Johann Baptist von Schraudolph, Joseph Anton Schwarzmann, Polymerbeschichtungen, Vergipsung
Inhalt: Band I
1 Einleitung und Motivation ....................................................................................... 9
1.1 Vorstellung des Projektes .............................................................................. 10
1.2 Zielsetzung der Diplomarbeit ......................................................................... 11
2 Methodik der Untersuchung, Befunddokumentation und Konzeption .................... 12
3 Forschungsstand und konsultierte Literatur .......................................................... 14
4 Die Domkirche St. Maria und St. Stephan in Speyer ............................................ 17
4.1 Romanische Bauphasen und Wiederaufbaumaßnahmen 1024 bis 1822 ....... 19
4.2 Die nazarenische Domausmalung 1846 bis 1853 .......................................... 21
4.2.1 Historischer Kontext und Charakteristika der Nazarener ................... 23
4.2.2 Johann Baptist von Schraudolph und Joseph Anton Schwarzmann .. 23
4.2.3 Theologisches Bildprogramm und Ausführung der Wandgestaltung . 25
4.3 Errichtung des neuromanischen Westbaus 1854 bis 1858 ............................ 30
4.3.1 Der denkmalpflegerische Umgang der Jahre 1846 bis 1858 im Spiegel seiner gesellschaftlichen Rezeption bis 1899 .................................... 31
4.4 Konservierungs- und Restaurierungsgeschichte der Ausmalung ab 1899 ..... 32
4.4.1 Der denkmalpflegerische Umgang ab 1846 bis 1964 im Spiegel seiner gesellschaftlichen Rezeption im 20. und 21. Jahrhundert .................. 37
5 Bestandserfassung des Votivbildes ...................................................................... 39
5.1 Lokalisierung des Kunstwerkes in der Kaiserhalle des Westbaus .................. 40
5.2 Bildbeschreibung und Deutung ...................................................................... 43
5.3 Werk- und Maltechnik .................................................................................... 47
5.3.1 Planung und Entwurf ......................................................................... 48
5.3.2 Der Träger aus Sandstein ................................................................. 50
5.3.3 Putzaufbau und Vorbereitungstechniken ........................................... 51
5.3.4 Malschichten der figürlichen Darstellung ........................................... 53
5.3.5 Der vergoldete Hintergrund ............................................................... 58
5.3.6 Malschichten der dekorativen Gestaltung ......................................... 59
5.4 Interventionen von 1899 bis 2019 .................................................................. 59
5.5 Bewertung des Bestandes ............................................................................. 64
6 Untersuchung des Erhaltungszustandes .............................................................. 66
6.1 Charakterisierung und Vorkommen verschiedener Schadensphänomene ..... 68
6.2 Erfassung des Klimas und der Schwefeldioxidbelastung ............................... 72
6.3 Hauptschadensmechanismen: Vergipsung und Mikroorganismen ................. 76
6.3.1 Feuchtigkeits- und Schadstoffeintrag ................................................ 79
6.3.2 Materialimmanente und interventionsbedingte Einflussfaktoren ........ 82
6.4 Bewertung des Erhaltungszustandes ............................................................. 85
7 Entwicklung und Umsetzung des Erhaltungskonzeptes ........................................ 87
7.1 Trocken- und Feuchtreinigung ....................................................................... 90
7.2 Notsicherung der Putzschalen und Blasen .................................................... 91
7.2.1 Kohäsive Festigung der Malschicht ................................................... 92
7.2.2 Niederlegung und Verklebung des Feinputzes .................................. 93
7.2.3 Hinterfüllung von Hohllagen .............................................................. 95
7.2.4 Ergänzung von Fehlstellen im Feinputz ............................................ 96
7.3 Reduzierung von Acrylatbeschichtungen und Vergipsungen ......................... 97
7.3.1 Adhäsive Festigung der Malschicht ................................................... 98
7.3.2 Abnahme von Acrylaten .................................................................... 99
7.3.3 Kohäsive Festigung ........................................................................ 102
7.3.4 Behandlung der fortgeschrittenen Vergipsung ................................ 103
7.4 Konsolidierung der Vergoldung .................................................................... 108
7.4.1 Strukturelle Festigung der Grundierung .......................................... 108
7.4.2 Adhäsive Verklebung von Schuppen............................................... 109
7.4.3 Ergänzung von Fehlstellen in der Grundierung und dem Feinputz .. 110
7.5 Integration von Fehlstellen ........................................................................... 112
8 Schlussbetrachtung und Ausblick ....................................................................... 116
9 Verzeichnisse ..................................................................................................... 119
9.1 Literaturverzeichnis ..................................................................................... 119
9.2 Abbildungsverzeichnis ................................................................................. 128
9.3 Tabellenverzeichnis ..................................................................................... 129

Band II
Anhang A - Fotodokumentation S. 4
Anhang B - Bestandskatalog S. 15
Anhang C - Zustandskatalog S. 36
Anhang D - Probenentnahmeprotokolle und Analysen S. 50
Anhang E - Testreihen- und Maßnahmenkatalog S. 97
Abbildungsverzeichnis S. 118
Tabellenverzeichnis S. 119

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weitere Angaben:
  • Hochschule: Hochschule für Bildende Künste Dresden
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer/in:  Prof. Mag. Dr. Markus Santner
  • Zweitprüfer/in:  Dipl.-Rest. Elke Schirmer
  • Abgabedatum:  2025
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  130
  • Abbildungen:  11
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Das Hornemann Institut verfügt ausschließlich über die hier angezeigten Informationen. Für weitere Informationen oder Kopien der Hochschularbeit wenden Sie sich bitte an den Autor/die Autorin - oder wenn kein Kontakt angegeben ist - an die Sekretariate der jeweiligen Fakultäten.