Hochschularbeit
| Rebecca Brennecke: | Polychlorierte Biphenyle in Museumssammlungen: Analyse der Kontamination und Entwicklung von Handlungsstrategien | Zurück |
| Sprache: | Original - Übersetzung | |
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| Zusammenfassung: | Diese Masterarbeit untersucht die sekundäre Kontamination einer Gemäldesammlung des Museums M durch polychlorierte Biphenyle (PCB). PCB sind synthetische Industriechemikalien, die seit den 1930er Jahren unter anderem als Weichmacher und Flammschutzmittel, beispielsweise in Farben, eingesetzt wurden. Erst in den 1970er Jahren wurde die Verwendung von PCB wegen ihrer Persistenz und den erst spät erkannten gesundheitsschädlichen Eigenschaften verboten. Jedoch kommt es immer wieder vor, dass in vielen Gebäuden, darunter Museen, weiterhin PCB-Quellen vorhanden sind. Dies kann durch Emissionen in der Raumluft zu einer sekundären Kontamination von Kunst- und Kulturobjekten führen. Während für sekundär kontaminierten Materialien im Sanierungsbereich bereits gesetzliche und ungesetzliche Vorschriften gibt, gestaltet sich die Bewertung und der Umgang von kontaminierten Kunstwerken deutlich komplexer. Ziel dieser Arbeit war es daher, zunächst die Grundlagen zu PCB und deren Emissionsverhalten sowie das damit verbundene Gefährdungspotenzial zu erarbeiten. Im Mittelpunkt stand dabei die Untersuchung der PCBKontamination des Museums M. Hierfür wurde das Umfeld analysiert und Tätigkeiten festgelegt, bei denen es zu Gefährdungen kommen kann. Anschließend wurden nicht invasive Untersuchungen mit PU-Schaumfiltern und Wischproben anhand ausgewählter Gemälde der Sammlung durchgeführt und bewertet. Abschließend wurden auf Basis der Ergebnisse vorsorgliche Schutzmaßnahmen zu dem Umgang mit den Gemälden entwickelt, um einen sicheren Umgang mit den Gemälden zu gewährleisten. |
| weitere Angaben: |
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| Kontakt: |
Rebecca Brennecke rebecca.brennecke@[Diesen Teil loeschen]gmx.net |
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