Hochschularbeit
| Susan Deichsel: | Hausschwamm auf Papier? Mikrobiologische Untersuchungen zu einem nicht alltäglichen Schadensbild | Zurück |
| Sprache: | Original - Übersetzung | |
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| Zusammenfassung: | Die vorliegende Thesis befasst sich mit einem aus der restauratorischen Praxis bekannten Schadensphänomen an Schriftgut. Es lässt sich charakterisieren durch starke Verbräunung und Brüchigkeit des Papiers, verbunden mit weiß/grauen, dichten, lappigen Auflagen. Mutmaßlich handelt es sich dabei um Hausschwamm, wobei die Frage offen bleibt, inwiefern diese Diagnose dokumentiert und plausibel ist. An originalen Beispielobjekten aus dem Sächsischen Staatsarchiv in Leipzig wird ein solcher Befall mikrobiologisch untersucht, sowie der Zustand der Papiere erfasst und untersucht. Ergänzend dazu werden die Basidiomyceten, zu denen der Echte Hausschwamm gehört, als bekannte Gebäudeschädlinge, sowie Papier als Substrat für Mikroorganismen beleuchtet. Anhand mikroskopischer Untersuchungen konnte die Besiedlung durch einen Pilz der Abteilung Basidiomycota nachgewiesen werden. Eine genaue Artbestimmung ist auf Grund des Alters der vorgefundenen Myzelien nicht möglich. |
| Schlagworte: | Papier, Hausschwamm, Basidiomyceten, Verbräunung, Brüchigkeit |
| Inhalt: | 1. EINLEITUNG 9 1.1 Stand der Forschung 10 1.2 Zielsetzung 10 2. DER ECHTE HAUSSCHWAMM – EIN HOLZZERSTÖRENDER PILZ ALS BEKANNTER SCHADORGANISMUS IN GEBÄUDEN 11 2.1 Morphologie 11 2.1.1 Hyphen 11 2.1.2 Myzel 12 2.1.3 Fruchtkörper 14 2. 2 Schadensbild an Holz 15 2.3 Lebensbedingungen 19 2.3.1 Substrat (Nahrungsquelle) 19 2.3.2 Feuchtigkeit 19 2.3.3 Temperatur 20 2.3.4 Licht 21 2.3.5 Sauerstoff 21 2.4 Abbaumechanismus 21 3. PAPIER ALS SUBSTRAT FÜR MIKROORGANISMEN 23 3.1 Stoffliche Zusammensetzung von Papier 23 3.2 Papier als Akteur mit Wasser 25 3.2.1 Einfluss der relativen Luftfeuchte 25 3.2.2 Aufnahme von flüssigem Wasser 26 3.3 Papier als mögliches Substrat für holzzerstörende Pilze 26 3.4 Schimmelpilze auf Papier 27 3.4.1 Schadensbild 27 3.4.2 Abbaumechanismus 29 4. DIE BEISPIELOBJEKTE AUS DEM SÄCHSISCHEN STAATSARCHIV IN LEIPZIG 31 4.1 Provenienz 31 4.2 Materialität 31 4.3 Zustandsbeschreibung 32 5. ANGEWANDTE UNTERSUCHUNGSMETHODEN 34 5.1 Untersuchung des mikrobiellen Befalls 34 5.1.1 Adenylat-Biolumineszenz-Messung 34 5.1.2 Kultivierung 35 5.1.3 Mikroskopie 36 5.1.4 PCR 40 5.2 Untersuchung des Papiers 44 5.2.1 pH-Wert-Messung 44 5.2.2 Laserscanning-Mikroskop 45 5.2.3 Lignintest 47 5.2.4 Bestimmung des Kontaktwinkels nach TAPPI T458 om-89 52 6. FAZIT 54 7. AUSBLICK 57 8. BIBLIOGRAPHIE 58 ANHANG 64 ANHANG 1 – FOTOGRAFISCHE DOKUMENTATION DER BEISPIELOBJEKTE 65 ANHANG 2 – VERZEICHNIS DER VERWENDETEN GERÄTE UND MATERIALIEN 78 ANHANG 3 – VERSUCHSPROTOKOLLE 80 |
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| Kontakt: |
Susan Deichsel susan.deichsel@[Diesen Teil loeschen]gmx.de |
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